APP     Arbeitsgemeinschaft
Psychoanalytische Pädagogik

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Eine Gründung der Sigmund Freud-Gesellschaft, des Wiener Arbeitskreises für Psychoanalyse, und des Alfred Adler Instituts des Österreichischen Vereins für Individualpsychologie


Mariahilferstr. 53/15 * A-1060 Wien * Tel.: ++43/1 586 85 66 (Vorstand)
Grundsteing. 13/2-4 * A-1160 Wien * Tel.: ++43/1 403 01 60 (Sekretariat)

 


Angebote der APP für Eltern allgemein
und speziell für Eltern
vor/in/nach der Scheidung/Trennung

Scheidung
Trennung

Vorträge: "Scheidung als Chance"

Elterngruppen

Schwieriger Neubeginn

Gruppe für Paar vor der Trennung

Besuchsanbahnung
Besuchsbegleitung

Ein-Tages-Seminar

Individuelle
Beratung

Allgemein

Home

„Eltern & Co“

Psychoanalytisch-pädagogische
Gruppenberatung

Zur Bedeutung des Vaters und anderer Männer in der Erziehung

Zwischen „Hurra,“ und „Hilfe, wir bekommen ein Baby!“

Vorträge für Eltern

Gruppe für Mütter mit Babys

Mobile Erziehungsberatung und Familien-Intensivbetreuung in Niederösterreich: Der Verein Ananas

 


   

 

Angebote für Eltern, die sich trennen bzw. getrennt haben

Vorträge für Eltern: „Scheidung als Chance?“

Für Wen?
Mütter und Väter, die sich trennen wollen oder schon (länger) geschieden sind, neue Partner/innen der Geschiedenen, Personen aus der beruflichen Erziehungsarbeit

Vortragende: Mag. Thomas Feurle & Isabella Kainersdorfer

Inhalte:

1. Bin ich eine schlechte Mutter oder ein schlechter Vater, wenn ich mich scheiden lasse? Einige mutmachende Gedanken dazu, warum Kinder unter der Scheidung leiden müssen, und Eltern dieses Leid trotzdem verantworten können.

2. Gemeinsame Obsorge Was versteht man darunter ? Für und Wider!

3. Wie sollen wir unserem Kind beibringen, dass wir uns scheiden lassen? Über die Hoffnung vieler Eltern, die Trennung möge dem Kind nichts ausmachen.

4. Mein Kind ist unruhig, schläft schlecht, nässt ein, ist aggressiv, kann sich in der Schule nicht konzentrieren usw.. Was soll ich tun? Überlegungen dazu, wie seelisch gesunde Kinder auf die Trennung ihrer Eltern reagieren können.

5. „Erste Hilfe“. Seelische Sofortmaßnahmen von Eltern für Kinder.

6. Ich brauche nach der Scheidung Hilfe für mein Kind. Wo kann ich sie bekommen? Genauere Informationen über verschiedene Einzel- und Gruppenangebote für Kinder, die von der Trennung ihrer Eltern betroffen sind.

7. Wenn Vätern die Besuche ihrer Kinder immer weniger Freude machen... Über häufige Stresssituationen von Vätern an Besuchstagen (auch für Mütter empfehlenswert)

8. „Der Papa hat schon wieder vergessen...“ Schwierigkeiten von Müttern mit Besuchsregelungen und Alltagsprobleme mit dem Ex- Partner (auch für Väter empfehlenswert)

9. Patchworkfamilie Über neue Familienformen – Chancen und Schwierigkeiten.

10. Die „böse“ Stiefmutter? Der „böse“ Stiefvater? Über kindliche Ängste bei der Bildung neuer Partnerschaften nach Scheidung oder Trennung.

Weiterführender WEBTIPP: www.erziehungswerkstatt.at!

Nähere Auskünfte über Ort, Termine und Kosten:
Isabella Kainersdorfer
Tel. 01/3175934

oder
Mag. Thomas Feurle
0676/6263823

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Elterngruppen

„Scheidung als Chance!“ Gruppen für Eltern in der Trennungskrise

Für Wen?
Das Angebot richtet sich an getrennte oder sich trennende Mütter und Väter, auch Stiefelternteile, jedoch nicht an getrennte Paare. Sollten beide Elternteile eine Gruppe besuchen wollen, werden verschiedene Gruppen angeboten.

Warum?
„Unglückliche Eltern sind selten gute Eltern!“ Das eigene Leid erschwert Müttern und Vätern in dieser schwierigen Lebenssituation die Einfühlung in die Bedürfnisse des Kindes. Einerseits bräuchte man als betroffener Elternteil ein „pflegeleichtes“ Kind, dem die Scheidung nichts ausmacht und das einen vielleicht auch noch tröstet. Andererseits muss ein psychisch gesundes Kind mit Angst, Kränkung, Wut, Schuldgefühlen und Trauer reagieren und bräuchte in dieser Krise die geduldigsten Eltern, die es je hatte. Doch in diesen stürmischen Zeiten sind sowohl Eltern als auch Kinder so hilfsbedürftig, dass sie nur schwer aufeinander Rücksicht nehmen können. Dann aber besteht die Gefahr, dass die Kinder nicht nur jene Unterstützung, die sie nach der Erschütterung der Trennung benötigen würden, nicht erhalten, sondern sich die Situation in den Wochen und Monaten, die der Trennung folgen, noch weiter verschärft.

Jede Scheidung/Trennung enthält jedoch auch Chancen für die weitere Entwicklung aller. Schlussendlich kommt es darauf an, ob wir mit guten oder schlechten Erfahrungen aus der Krise gehen. Und dazu braucht man manchmal fremde Hilfe, z.B. eine Beratung, Therapie usw. oder eben eine Gruppe.

Worum geht es in den Gruppen?
Die Gruppen „Scheidung als Chance!“ bieten Müttern und Vätern die Möglichkeit...
  • sich mit ihrem eigenen Erleben der Trennung (Wut, Trauer, Schuldgefühle, Angst, Erleichterung usw.) auseinander zu setzen;
  • beim „Zurecht-Finden“ in der neuen Lebenssituation von der Gruppe unterstützt zu werden;
  • die Auswirkungen der Scheidung auf die jeweilige Mutter-Kind- bzw. Vater-Kind-Beziehung verstehen zu lernen;
  • Fragen zu den Scheidungsreaktionen der Kinder, Besuchsregelung, neuen Partnerschaften, dem Sorgerecht usw. stellen und klären zu können;
  • andere Personen, die sich in einer ähnlichen Lebenssituation befinden, kennen zu lernen und von der Gruppe ermutigt und motiviert zu werden;


  • Nähere Auskünfte über Ort, Termine und Kosten:
    Isabella Kainersdorfer
    Tel. 01/3175934

    oder
    Mag. Thomas Feurle
    0676/6263823

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    Schwieriger Neubeginn

    Gruppen für Eltern anlässlich neuer Partnerschaften

    Für wen?
    Psychoanalytisch-pädagogische Gruppen für Mütter und Väter, die eine neue Partnerschaft beginnen möchten; für neue Partner von Frauen oder Männern, die Kinder in die Partnerschaft mitbringen; für Mütter und Väter, deren Ex-Partner eine neue Partnerschaft begonnen haben. Mit anderen Worten: eine Gruppe, in der die vielfältigen Probleme Platz finden sollen, die neue Partnerschaften, Stief- oder „Patchwork“ – Familien mit sich bringen. (Paare oder Ex-Paare sollen nicht in der selben Gruppe sein)

    Nähere Auskünfte über Ort, Termine und Kosten:
    Mag. Edith Tröstl-Böhm
    Tel. 01/920 21 16

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    Trennung: „Wie machen wir es am besten?“

    Gruppe für Paare, die die Absicht haben, sich zu trennen.

    Im Gegensatz zu den anderen Gruppen, in denen zwar Mütter, Väter, ev. Stiefelternteile zusammenkommen, jedoch die (Ex-) Partner sich nicht in derselben Gruppe befinden, ist dieses Angebot für Eltern gedacht, die die Absicht haben, sich zu trennen und deren Beziehung noch so gut ist, dass sie die Trennung als gemeinsames Projekt betrachten können.

    Nähere Auskünfte über Ort, Termine und Kosten:
    Mag. Edith Tröstl-Böhm
    Tel. 01/920 21 16

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    Besuchsanbahnung und Besuchsbegleitung

    „Wir wollen Eltern bleiben, aber es gelingt nicht“......

    Die Wahrnehmung der Elternschaft nach Trennungen oder Scheidungen und die damit verbundenen Anforderungen (Übergabe, Absprachen, Konfrontation mit dem/r Expartner/in , etc.) stellen Mütter und Väter oft vor unaushaltbare Zerreissproben und Konflikte. Gute Vorsätze werden zur übermächtigen drückenden Last und häufig eskaliert die Situation im Beziehungsabbruch, oder die Besuche „verlaufen im Sande“.

    Was vorläufig Erleichterung verschafft, stellt jedoch meist keine zufriedenstellende dauerhafte Lösung für Mütter, Väter und vor allem nicht für die Kinder dar. Schlechtes Gewissen, Wut, Trauer und Hilflosigkeit lassen aber den Schritt zur Wiederaufnahme des Kontaktes immer unmöglicher scheinen.

    Wie kann ein neuerlicher Versuch gestartet werden?

    Begleitete Mutter/Vater – Kinder – Kontakte bzw. Besuchsanbahnung, also Treffen auf „neutralem“ Boden, in Begleitung einer unbefangenen, die Situation entspannenden Person, können ein neuer Anfang zwischen Vater und Kind bzw. Mutter und Kind sein. In Beratungsgesprächen mit Mutter und Vater (getrennt) werden mögliche Schritte für Kontakte zu den Kindern erarbeitet.

    Fragen, Unsicherheiten oder Probleme (wie zum Beispiel Irritationen des Kindes, Wünsche einer anderen Form des Besuchskontaktes...), die sich im Rahmen der (begleitenden) Besuchskontakte zeigen, können in weiterführenden Beratungsgesprächen bearbeitet werden.

    Anmeldung:
    Mag. Tanja Kraushofer
    Tel. 48 95 098

    Mag. Inge Pröstler
    Tel. 47 84 075

    Kosten: Nach Vereinbarung

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    Ein – Tages – Seminar

    Scheidung und Trennung – Chancen und Risken für Kinder und Eltern

    Für wen?
    Ein psychoanalytisch-pädagogischer Seminartag für Eltern und interessierte Pädagogen/innen

    Im Zuge der hohen Scheidungs- bzw. Trennungsrate sind inzwischen tausende Kinder und Jugendliche direkt von der Scheidung oder Trennung der Eltern betroffen. Und in jeder Kindergruppe oder Schulklasse befinden sich Scheidungskinder. Wie können die Kinder die Trennung der Eltern erleben, wie darauf reagieren, wie damit umgehen? Manche Kinder werden „braver“, andere „schlimmer“. Was steckt dahinter?

    Wie geht es den Eltern? Welche Schwierigkeiten kann ihnen eine Trennung bringen? Wie können sie förderlich mit den (irritierten) Kindern umgehen? Was können sie für sich selbst tun, damit es ihnen besser geht? Kurz- und längerfristige Chancen und Risken einer Scheidung im Vergleich zur Erhaltung einer konfliktbelasteten Familie. Mögliche Hilfestellungen durch professionelle Helfer/innen.

    Informationen und Anmeldung:
    Mag. Thomas Weiss
    Tel.: 01/40 86 134

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    Individuelle psychoanalytisch-pädagogische Beratung
    von getrennten oder sich trennenden Eltern


    Außer im Rahmen der oben angebotenen Gruppen stehen die Psychoanalytisch-pädagogischen Erziehungsberater/innen auch für Einzel- oder Paarberatung und für eine gründliche diagnostische Abklärung der Probleme der Kinder zur Verfügung.
    Zu diesem Zweck stehen den Eltern zur Zeit (Stand 2002)in Wien fünf, in Niederösterreich und im Burgenland jeweils eine Psychoanalytisch-pädagogische Erziehungsberatungsstellen zur Verfügung, in NÖ außerdem noch die Familienberatungsstellen des Vereins Ananas.

    Informationen:
    Siehe Adressen der Beratungstellen.

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    Angebote für Eltern zu allgemeinen Themen

    Elternseminare

    Die Elternseminare werden in Zusammenarbeit mit verschiedenen Bildungseinrichtungen angeboten.
    Die Seminare oder entsprechende Vorträge können jedoch auch durch Institutionen oder Veranstaltern angefragt werden.

    Seminar 1: „Eltern & Co“

    Kinder verstehen.
    Psychoanalytisch-pädagogische Vortrags- und Diskussionsreihe

    Entwicklungspsychologie: Die kindliche Welt verstehen - Erziehung als Kompromiss zwischen eigenen Bedürfnissen und (Entwicklungs-) Bedürfnissen der Kinder. Was sind die Bedürfnisse der Kinder - je nach Alter?
    Welche Anforderungen/Einstellungen ergeben sich für uns Mütter/Väter daraus?

    Verbieten und strafen oder nachgeben?
    „Ich versuche doch eh schon alles, trotzdem kracht’s andauernd!“ Über das verstehende Umgehen mit Konflikten und den Sinn und Unsinn von Strafen in der Erziehung.

    Verhaltensauffälligkeiten – Ärgernis oder Notruf?
    Wutausbrüche, Kontaktschwierigkeiten, Ängste etc. von Kindern lösen bei uns manchmal Gefühle der Ratlosigkeit oder auch Ärger aus. Was bedeutet „abweichendes“ Verhalten? Wie kann ihm begegnet werden?

    Schulschwierigkeiten, Lernhemmung, Leistungsverweigerung – was steckt dahinter?
    Sind „abweichendes“ Verhalten und ungenügende Leistungen bloß Ausdruck von Dummheit, Faulheit oder „Schlimmsein“? Wie sich Gefühle auf Schule und Lernen auswirken können.

    Kasperl, Gameboy, Mastersfiguren: Elternfrust, Kinderlust.
    Spiel als Sprache des Kindes, Spiel als Ausdruck von Bedürfnissen, Spiel als aktive Verarbeitung von passiv Erlebtem. Gegensätzliche „Ansichten“ von Eltern und Kindern über den Wert von Spielzeug.

    Psychosexuelle Entwicklung und Sexualaufklärung, sexueller Missbrauch und Prävention.
    Zum sexuellen Interesse des Kindes und des Jugendlichen an sich selbst und an anderen. Meilensteine der Entwicklung der Sexualität. Umgang mit der Sexualität des Kindes, Aufklärung.

    Scheidung der Eltern:
    Erleben und Reagieren von Kindern und deren Eltern angesichts der elterlichen Trennung. Chancen und Risken, mögliche Hilfestellungen.

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    Seminar 2: Psychoanalytisch-pädagogische Gruppenberatung

    Ausgehend von den Interessen und spezifischen Fragen der Teilnehmer/innen helfen die Gruppengespräche den Eltern bzw. den Erzieher/innen, ihre Kinder in den vielfältigen Lebensäußerungen besser verstehen zu können und von da her ihre Ideen zu entwickeln, wie mit schwierigen Situationen umgegangen werden kann.

    Mögliche Themen:
    Altersentsprechende Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen und sich daraus ergebende Anforderungen an uns Eltern; über Konflikte im Kind bzw. mit uns; die Entfaltung kindlicher Sexualität (z.B. Doktorspiele, Onanie); Schule und Lernen; was geht in meinem Kind (3 – 9 Jahre) vor? Wie soll ich Grenzen setzen? Gibt es eine „richtige“ Erziehung? Warum gibt es trotz größten Bemühens immer wieder dieselben Konflikte? Wir leben getrennt, wie belastend ist eine solche Veränderung für ein Kind?

    Diese und viele weitere Fragen stellt man sich als Erziehungsberechtigte/r immer wieder. In dieser Gruppe besteht die Möglichkeit, die Sorgen, Probleme und Fragen zu besprechen.

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    Seminar 3: Zur Bedeutung des Vaters und anderer Männer in der Erziehung

    Männer sind im Zusammenleben mit Kindern von Beginn an wichtig für die Kinder. Nur, worin besteht diese Wichtigkeit? Und was können Männer tun im Ablauf der sich verändernden Bedeutung für das (älter werdende...) Kind? An drei Abenden werden auf Fragen und Interessen der Teilnehmer/innen eingegangen.

    Für wen?
    Dieses Seminar ist geeignet für Väter, andere Männer und interessierte Pädagogen.

    Themen:
    Fähigkeiten des Säuglings zur Kontaktaufnahme und Beziehung zum Vater; Bedeutung des Vaters für den Säugling; Bedeutung des Säuglings für den Vater; Väterliche Bedeutung für die Loslösung des Kindes aus der Mutter-Kind-Zweiheit, für die Entwicklung der Geschlechtsidentität; Unterschiede in der Bedeutung des Vaters und anderer Männer für das Mädchen/ den Buben vom Kleinkindalter bis ins frühe Erwachsenenalter; Vaterentbehrung bzw. Vaterverlust (Trennung, Scheidung, Tod) und die Folgen für das Kind und die Familie.

    Nähere Informationen zu den Seminaren 1 - 3:
    Mag. Thomas Weiss Tel.: 01/40 86 134

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    Seminar 4: Zwischen „Hurra,“ und „Hilfe, wir bekommen ein Baby!“

    Die Zeit der Schwangerschaft ist meist eine Zeit der gefühlsmäßigen Hochschaubahn. Zwischen freudiger Erwartung und Angst vor der kommenden Verantwortung und Lebensveränderung, zwischen der Suche nach einem Namen und der Findung der neuen Rolle als Mutter bzw. Vater liegen die Hochs und Tiefs dieser Zeit. Mit der Geburt eines Kindes sind eine ganze Reihe von Veränderung verbunden und viele Fragen tauchen auf. In diesem speziellen „Geburtsvorbereitungskurs“ haben Sie die Möglichkeit, sich diesen Themen in einer einfühlsamen Weise anzunähern. Dabei können wir an Ihren eigenen speziellen Fragen arbeiten.

    Themen: Was bedeutet die Geburt eines Kindes für die Partnerschaft der Eltern?
    Wie kann man zum noch ungeborenen Kind Kontakt aufnehmen?
    Wie kann man in der Zeit nach der Geburt Kontakt zum Neugeborenen aufnehmen?
    Reflektieren der Erfahrungen aus der Geburt. Wie entwickelt sich das Kind und welche Rolle spielen dabei die Eltern?
    Wie beeinflusst und verändert das Baby die Gefühlssituation und die Persönlichkeit der Eltern?

    Durchführung:
    Der Kurs sollte während der Schwangerschaft begonnen werden, um bis zur Geburt genügend Zeit für offenstehende Fragen zu bieten. Er sollte aber auch über die Geburt hinaus weitergeführt werden um den Eltern einen vertrauensvollen Boden zu bereiten, auf welchem Sicherheit und Vertrauen entstehen und möglicherweise neue Bekanntschaften geschlossen werden können. Nach zwei bis drei Sitzungen nach der Geburt sollte zu anderen „Mütter(Eltern)runden“ übergeführt werden.

    Nähere Informationen:
    Mag. Robert Schmid 0699/111 31 604

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    Vorträge für Eltern

    Die APP stellt Kindergärten, Schulen, Elternvereinen und anderen Institutionen gerne Vortragende zur Verfügung, die alltagsrelevante pädagogische Themen und Probleme aus psychoanalytisch-pädagogischer Sicht beleuchten.

    Zum Beispiel:

  • Verhaltensauffälligkeiten – Ärgernis oder Notruf?
  • Über den Umgang mit Trotz, Wut und Konflikten
  • Fördern, Fordern, Überfordern...
  • Grenzen setzen: ja, aber wie?
  • Schulschwierigkeiten, Lernhemmung, Leistungsverweigerung – was steckt dahinter?
  • Kasperl, He-Man, Gameboy : Die Bedeutung der Spiele für die Entwicklung der Kinder
  • „Sag mir...!“ Psychosexuelle Entwicklung und Sexualaufklärung
  • Weiter stillen? Schreien lassen? Sich wie viel gefallen lassen? Auf den Topf setzen? Erziehung in den ersten drei Lebensjahren
  • Nach der Karenz : Wohin mit dem Kind? Vorteile und Probleme mit Tagesmüttern, Krippen, Kindergärten
  • Scheidungskinder: Belastungen und Probleme, Hilfen und Chancen
  • Sonntagsväter, Alltagsmütter: Über die Sorgen und Probleme geschiedener Mütter und Väter und die veränderten Eltern-Kind-Beziehungen.


  • Informationen:
    Kontakt, nähere Informationen, sowie Vermittlung qualifizierter Referenten/innen erfolgt über
    Isabella Kainersdorfer Tel.: 01/317 59 34


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    Gruppe für Mütter mit Babys

    Für wen?
    Mütter mit Babys (0-1J)

    Themenschwerpunkte:

  • Aufarbeitung des Geburtserlebnisses
  • Wünsche, Vorstellungen, Erwartungen, Phantasien – bevor das Baby kam und jetzt
  • Welche Gefühle dem Kind gegenüber, die Sie nicht erwartet haben, entdecken Sie jetzt bei sich? z.B.: Angst, Kränkung, Wut, Schuldgefühle, Trauer, Überanstrengung, Langeweile...
  • Wie hat sich das Leben durch das Kind verändert? Individuelle Gestaltung der Mutterrolle
  • Veränderung der Paarbeziehung – Alltag, Sexualleben, gemeinsame Freizeitgestaltung
  • Die Rolle des Vaters
  • Alleinerzieher/innen
  • Miteinbeziehung des Vaters (auch innerhalb verschiedener neuer Familienformen)
  • Auf sich achten – Freiräume schaffen
  • Umgang mit Aggressionen dem Baby gegenüber
  • Das eigene Baby „beobachten“ – Freude empfinden, die Entwicklung sehen, das Verhalten des Babys kennen und verstehen lernen (z.B. Schreien)
  • Geschwisterbeziehungen

  • Ziel der Gruppen:
  • Beim Zurechtfinden in der neuen Lebenssituation unterstützt werden
  • Mit Hilfe der Gruppe und der Beraterin individuelle Lösungen finden
  • Die eigene emotionale Befindlichkeit in der neuen Rolle entdecken
  • Einen Bezug herstellen zu können zwischen der eigenen aktuellen emotionalen Situation und dem Verhalten des Babys
  • Erfahren, was es heißt, dass pädagogische Probleme mit Gefühlen, Gedanken und Wünschen zu tun haben können, die unbewusst sind.
  • Prävention: Erik H. Erikson hat den Begriff des Urvertrauens geprägt, D. W. Winnicott den Begriff der „good enough mother“ – beides ist nichts Naturgegebenes. Das Gelingen einer befriedigenden Mutter-Kind-Beziehung hängt sowohl von innerpsychischen, wie auch von äußeren (natürlich auch gesellschaftlichen) Bedingungen ab. Je bewusster einer Frau diese Zusammenhänge sind, umso eher kann sie darauf reagieren und sich im Bedarfsfall entsprechende Hilfe suchen.


  • Kontakt, nähere Informationen:
    Isabella Kainersdorfer Tel.: 01/317 59 34

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    Mobile Erziehungsberatung und Familien-Intensivbetreuung in Niederösterreich: Der Verein Ananas

    Niederösterreich weist eine besonders hohe Zahl von Heimeinweisungen auf, wobei auffällt, dass davon nicht selten Kinder betroffen sind, deren Fremdunterbringung anderswo gar nicht zur Diskussion stünde: Verhaltensauffälligkeiten in Kindergarten, Schule oder gar Lernprobleme, Teilleistungsstörungen.
    Der Grund dafür liegt zu einem großen Teil in einer viel zu geringen Versorgung vor allem der ländlichen Räume mit gut erreichbaren und niederschwelligen psychologischen und pädagogischen Unterstützungs-angeboten.

    Auf Initiative des Landes Niederösterreich wurde im Frühjahr 1997 in Zusammenarbeit mit dem Jugendamt Gänserndorf das Pilotprojekt „Mobile Erziehungsberatung und Familien-Intensivbetreuung“ gestartet. Als Leiterin des Projekts wurde Mag. Renate Doppel (APP) bestellt und mit der wissenschaftlichen Betreuung der Vorsitzende der APP, Univ.-Doz. Dr. Helmuth Figdor, betraut.


    Doppel und Figdor versuchten in den Folgemonaten, das Konzept der Psychoanalytisch-pädagogischen Erziehungsberatung im Hinblick auf die Erfordernisse der Beratung von

  • Multiproblem-Familien;
  • die nicht in einer Beratungsstelle, sondern im Wohnbereich der Familie erfolgen sollte;
  • und zudem nicht freiwillig angefragt, sondern vom Jugendamt verordnet wird,

  • zu modifizieren. Dies betraf sowohl die Beratungsmethode als auch die Regelung des Kooperationsrahmens mit den beteiligten Institutionen (Jugendamt, Heim, Schule...)

    Als organisatorischer Träger des Projekts wurde der Verein Ananas (Vorsitzende: Mag. Renate Doppel) gegründet, ein Team zusammengestellt, das sich aus psychoanalytisch-pädagogischen Erziehungsberater/innen der APP rekrutiert und in Gänserndorf eine Familienberatungsstelle eröffnet. Diese sollte sowohl als Stützpunkt der mobilen Betreuung fungieren, als auch der mobilen Betreuung ein Angebot an ambulanten (anonymen und freiwilligen) Unterstützungen an die Seite stellen. Darüber hinaus sollte der Vereinszweck – „Die Förderung der Erziehungskompetenz von Familien und die Unterstützung von Kindern, Jugendlichen und Familien“ – durch prophylaktische Arbeit mit pädagogischen Institutionen (v.a. Kindergärten und Schulen) erreicht werden.

    Finanziert werden die Angebote des Vereins über Vereinbarungen mit den Institutionen und öffentlichen Stellen, die seine Tätigkeiten in Anspruch nehmen. Die Finanzierung der Tätigkeiten des Vereins hat folgende Schwerpunkte:
  • Bei drohender Fremdplatzierung von Kindern werden der Jugendabteilung „nachgehende“ Familienintensivbetreuungen angeboten (d.h. die/der Betreuer/in kommt ins Haus). Die Bezahlung erfolgt aus dem Budget der Jugendwohlfahrt. Für die Eltern ist diese Betreuung kostenlos.
  • Für hilfe- und ratsuchende Familien wird Familienberatung angeboten. Diese Beratungstätigkeiten unterliegen den Normen und Festschreibungen für Familienberatungsstellen nach dem Familienberatungsgesetz und werden vom Familienministerium mit einer jährlich erfolgenden finanziellen Zuwendung unterstützt. Für die Familien ist diese Beratung kostenlos.
  • Langfristige Beratung und spezielle pädagogische oder therapeutische Begleitung/Förderung sowie Fortbildungsangebote und Supervision für Multiplikatoren/innen fallen in den Bereich der sozialen Dienste und müssen, neben möglichen Zuschüssen und speziellen finanziellen Förderungen, frei finanziert werden. In diesen Fällen kann von den Eltern und Multiplikatoren ein Kostenbeitrag eingehoben werden.
  • Spendengelder werden zur Finanzierung der Angebote angenommen.

  • Die ersten Jahre des Projekts waren sehr schwierig, aber doch so erfolgreich, dass zur Zeit nicht nur die weitere Finanzierung gesichert ist, sondern weitere Stützpunkte in Hollabrunn und Horn eröffnet werden konnten.


    Kontakt:
    Verein Ananas: Mag. Renate Doppel Tel. 0676 / 34 00 708

    Familienberatungsstelle Ananas in Gänserndorf:
    Kirchenplatz 5, A-2230 Gänserndorf
    Tel: 02282 / 60 466

    Familienberatungsstelle Ananas in Hollabrunn:
    Hauptpl. 12/1/3, A-2020 Hollabrunn
    Tel: 02952 / 34 262

    Beratungsstelle in Horn
    Wienerstr. 7, 3580 Horn
    Tel.: 02982 /35008


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