APP     Arbeitsgemeinschaft
Psychoanalytische Pädagogik

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Eine Gründung der Sigmund Freud-Gesellschaft, des Wiener Arbeitskreises für Psychoanalyse, und des Alfred Adler Instituts des Österreichischen Vereins für Individualpsychologie


Mariahilferstr. 53/15 * A-1060 Wien * Tel.: ++43/1 586 85 66 (Vorstand)
Grundsteing. 13/2-4 * A-1160 Wien * Tel.: ++43/1 403 01 60 (Sekretariat)

 


ADS /ADHS
ADS /ADHS
ADS /ADHS

Ein Mythos?
Eine Herausforderung?
Eine Fachtagung.
am 29. April 2006

Für Pädagoginnen und Pädagogen
im Arbeitsfeld vom Kindergarten bis zur Matura

Pädagogischen Akademie Wien
1100 Wien, Ettenreichgasse 45a

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Einleitung und
Tagungsablauf

Fachvorträge
vormittag

Workshops

Fachvortrag
nachmittag

Anmeldung

 


   

 

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Tagungsablauf

Als LehrerIn, KindergärtnerIn oder SozialpädagogIn stehen Sie häufig Problemen gegenüber, die mit dem Etikett ADS / ADHS versehen werden. Neue wissenschaftliche Erkenntnisse stellen die Sinnhaftigkeit dieser Etikettierung in frage und eröffnen neue pädagogische Zugänge.

Bei dieser Fachtagung wird die Problematik von ADS / ADHS aus neurobiologischer, psychotherapeutischer und psychoanalytsich pädagogischer Perspektive beleuchtet.

Diese Tagung findet in Wien in der Pädagogischen Akademie im X. Bezirk statt. 1100 Wien, Ettenreichgasse 45a.

Eröffnung und Moderation Ao Univ.Prof. Dr. Wilfried Datler



9.00 Uhr
Eröffnung der Tagung
Ao Univ.Prof. Dr. Datler
9.15 Uhr „Psychotherapie in den Zeiten der Neurobiologie
Chancen psychotherapeutischer Arbeit mit Kindern in ADHS-Konstellationen im Lichte der Neuroplastizität“

Dr. med. Helmut Bonney
Vortrag
10.30 Uhr Pause
11.00 Uhr "Die Frankfurter Präventionsstudie -
Psychoanalytische Ansätze zur Verhinderung von psychosozialen Integrationsstörungen"

Dipl.Päd. Katrin Einert und Dipl.Päd. Jantje Heumann
Vortrag
12.00 Uhr Mittagspause
13.30 Uhr Workshops
Es stehen Ihnen 10 Workshops zur Auswahl
Infos siehe hier
16.00 Uhr „Titel“
Univ.-Doz. Dr. Helmuth Figdor
Vortrag
17.30 Uhr Abschluss der Tagung


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Vorträge am Vormittag



9.15 Uhr „Psychotherapie in den Zeiten der Neurobiologie
Chancen psychotherapeutischer Arbeit mit Kindern in ADHS-Konstellationen im Lichte der Neuroplastizität“

Dr. med. Helmut Bonney
Arzt für Kinderheilkunde und für Kinder- und Jugendpsychiatrie und –psychotherapie, Familientherapeut; nach langjähriger klinischer Tätigkeit kinderpsychiatrische Praxis und Leitung Systemisches Seminar in Heidelberg

Dr. Boney wird neurologische Erkenntnisse über die Therapierbarkeit von so genannten ADS / ADHS Kindern präsentieren. Er ist Mitautor des Buches „Neues vom Zappelphilipp“


11.00 Uhr "Die Frankfurter Präventionsstudie -
Psychoanalytische Ansätze zur Verhinderung von psychosozialen Integrationsstörungen"

Dipl.Päd. Katrin Einert
Diplom-Pädagogin, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Sigmund-Freud-Institut, Frankfurt
Jantje Heumann
Grundschulpädagogin, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Sigmund-Freud-Institut, Frankfurt

Im Rahmen einer Forschungsgruppe unter der Leitung von Univ.Prof. Dr. M. Leuzinger-Bohleber (Frankfurt) wurde untersucht, wie mit Kindern mit dieser Etikettierung im Kindergartenalltag umgegangen werden kann. Die Studie und erste Ergebnisse werden an diesem Tag präsentiert.


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Workshops



WS 1 „Vertiefung des Vortrages“
Dr. med. Helmut Bonney


WS 2 „Vertiefung des Vortrages“
Dipl.Päd. Katrin Einert und Jantje Heumann

Im Workshop soll ein Fallbeispiel vorgestellt und die Möglichkeiten für die Arbeit im Kindergarten mit diesen Kindern vertieft werden.


WS 3 „Supernannys im Fernsehen auf die Finger geschaut“
Mag.a Alexandra Horak und Mag.a Barbara Neudecker

Die Supernanny im Fernsehen verspricht rasche Lösungen bei pädagogischen Problemen. Im Workshop soll anhand einiger Ausschnitte aus den TV-Sendungen erarbeitet werden, wie die Supernanny mit "hyperaktiven" oder aufmerksamkeits-schwachen Kindern umgeht, welche pädagogischen Konzepte hinter ihren Interventionen stecken und wie sich diese mit den Erkenntnissen aus den Vorträgen des Vormittags vereinbaren lassen.


WS 4 „Die Entstehung der Konzentrationsfähigkeit beim Kleinkind: Perspektiven aus der Säuglingsbeobachtung“
Ao Univ.Prof. Dr. Wilfried Datler

Beobachtungen von Säuglingen und Kleinkindern helfen uns, frühe Entwicklungsprozesse zu verstehen. Im Workshop werden Ausschnitte aus Infant-Observation-Protokollen vorgestellt, die Einblick geben in die frühe Entstehung der Fähigkeit, sich konzentriert mit Gegenständen zu befassen.


WS 5 "Ob der Philipp heute still wohl bei Tische sitzen will?" (Struwwelpeter)
(Zappel-) Philipp - Ist Hyperaktivität männlich?

Mag.a Edith Wladika
Klinische Psychologin, Psychoanalytisch- paedagogische Erziehungsberaterin

Zahlreiche Studien belegen: Viel mehr Buben als Maedchen gelten als verhaltensauffaellig bzw. hyperaktiv/ ADS/ ADHS. Der Workshop ist dem Verstehen von Psychodynamik und Beziehungsmustern hinter diesem Phaenomen auf der Spur. Viele praktische Beispiele.


WS 6 "Sitzen, zappen, zappeln!"
Mag.a Renate Doppel
klinische Psychologin, psychoanalytisch-pädagogische Erziehungsberaterin, Verein ANANAS
Mag. Thomas Feurle
Heilpädagoge, psychoanalytisch-pädagogischer Erziehungsberater, freier Mitarbeiter des Instituts für Suchtprävention

Praktische Übungen mit Selbsterfahrungselementen zum Umgang mit unruhigen und unkonzentrierten Kindern im Kindergarten und in der Schule. Ein Beitrag zur psychosozialen Prävention. Im Rahmen dieses Worksshops haben die TeilnehmerInnen die Möglichkeit, erprobte psychoanalytisch-pädagogische Gruppenmethoden gemeinsam auszuprobieren und den Transfer auf ihre eigene pädagogische Praxis zu diskutieren.


WS 7 „Umgang mit Eltern von Kindern mit den Etikett ADHS“
Mag.a Barbara Lehner

Falldarstellung mit Diskussion


WS 8 „Hyperaktive Volksschulkinder - Kinder mit besonderem Erlebnishunger? Arbeitsweisen des Rudolf Ekstein Zentrums“
Mag.a Barbara Laggner
Heilpädagogin, psychoanalytisch-pädagogische Erziehungsberaterin, Mosaiklehrerin des Rudolf Ekstein Zentrums
Ulrike Madzar
Psychotherapeutin (Individualpsychologie) in eigener Praxis, Psychagogin des Rudolf Ekstein Zentrums

Im Rahmen dieses Workshops wird den TeilnehmerInnen die Arbeit von MosaiklehrerInnen und PsychagogInnen vorgestellt. Anhand der Diskussion von Fallvignetten werden gemeinsam Überlegungen für den pädagogischen Alltag entwickelt.


WS 9 „Scheidung und ADHS“
Mag. Thomas Weiss


WS 10 „Psychoanalytisch pädagogische Erziehungsberatung“
Mag.a Irina Posteiner

Was kann die psychoanalytisch-pädagogische Erziehungsberatung bei "ADHS" erreichen, welche Wege geht sie, welche Erfolge können erzielt werden. Präsentation des Beratungskonzeptes – Fallbeispiele – Diskussion


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Vortrag am Nachmittag



16 Uhr „Wege aus der Ohnmacht
Anregungen für einen Ausstieg aus festgefahrenen Beziehungsmustern.“

Dr. Helmuth Figdor
Psychoanalytiker, Kinderpsychotherapeut und Erziehungsberater in eigener Praxis, Universität Wien, Vorssitzender der Arbeitsgemeinschaft Psychoanalytische Pädagogik

wird sich mit dem Problem befassen, dass hyperaktive Kinder Eltern und PädagogInnen immer wieder zu Handlungen provozieren, die das Gegenteil dessen bewirken, als man erhoffte.


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Anmeldung





Um an dieser Tagung teilzunehmen sind zwei Schritte notwendig:


1.) Anmeldung:

  • Sie haben die Möglichkeit das nachfolgdende Formular aufzufüllen und uns per Email zu schicken.
  • Sie können dieses Formular aber auch ausdrucken, ausfüllen und uns per Post oder per
  • Fax zusenden.

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    2.) Tagungsgebühr:

  • Mit einer Einzahlung bis zum 17. März 2006 beträgt die Tagungsgebühr € 40,--.
  • Bei späterer Einzahlung beträgt die Tagungsgebühr € 50,--.
  • Selbstverständlich haben Sie auch die Möglichkeit an der Tageskasse die Tagungsgebühr zu bezahlen. (Es wäre allerdings für die Organisation der Tagung leichter, wenn Sie sich trotzdem rechtzeitig anmelden würden - Vielen Dank für Ihr Verständnis.)

    Die Anmeldung ist gültig, wenn die Tagungsgebühr von € 40,-- auf dem

    Konto Nr.: 601775000
    bei der Bank Austria Cerditanstalt
    BLZ 12000
    lautend auf APP


    vor dem 17. März 2006 eingelangt ist bzw. nach dem 17. März 2006 die Tagungsgebühr von € 50,-- eingelangt ist. Ab dem 17. März können keine einbezahlten Tagungsgebühren mehr rückerstattet werden - vorher behalten wir uns eine Bearbeitungsgebühr von € 15,-- ein.


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