APP     Arbeitsgemeinschaft
Psychoanalytische Pädagogik

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Eine Gründung der Sigmund Freud-Gesellschaft, des Wiener Arbeitskreises für Psychoanalyse, und des Alfred Adler Instituts des Österreichischen Vereins für Individualpsychologie


Mariahilferstr. 53/15 * A-1060 Wien * Tel.: ++43/1 586 85 66 (Vorstand)
Grundsteing. 13/2-4 * A-1160 Wien * Tel.: ++43/1 403 01 60 (Sekretariat)

 


Die Wiederentdeckung der Freude am Lernen


Eine Fachtagung für PädagogInnen über
Möglichkeiten trotz widriger Umstände.


Lernen –
zwischen Autorität und Disziplinlosigkeit.
Über lustvolles Gestalten von sozialen und kognitiven Lernprozessen in
Kindergarten und Schule


am 21. April 2007

VHS Hietzing
1130 Wien, Hofwiesengasse 48

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Einleitung und
Tagungsablauf

Fachvorträge
vormittag

Workshops

Fachvortrag
nachmittag

Anmeldung

 


   

 

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Tagungsablauf

Liebe Erzieherinnen und Erzieher, liebe Lehrerinnen und Lehrer, liebe Kolleginnen und Kollegen.

Auf der vorjährigen Fachtagung der APP (Thema: ADS/ADHS – Ein Mythos? Eine Herausforderung?) baten wir Sie, uns mitzuteilen, welches Thema Sie für die Tagung 2007 besonders interessieren würde. Deutlicher „Gewinner“ war KIND UND LEISTUNG – ZURÜCK ZUM SPAß So haben wir uns entschlossen, die diesjährige Tagung Fragen zu widmen wie:

• Wie kommt es, dass viele Kinder mit recht großer Freude und Erwartung in die Schule eintreten und sich innerhalb kurzer Zeit bei keiner geringen Anzahl dieser Kinder eher Ablehnung oder Angst vor der Schule entwickelt?
• Welche Rolle spielen Kindergarten-Erfahrungen für die Lernfreude? Ist die Vorschule tatsächlich eine pädagogisch sinnvolle Schulvorbereitung?
• Wie kommt es, dass auch sehr engagierte PädagogInnen mit viel Freude und Begeisterung ihre Arbeit beginnen und nach ein paar Jahren resignieren und nicht selten an Burnout zu leiden beginnen?
• Muss es so sein, dass Lernstoff oft schon am Tag nach der Prüfung bzw. Schularbeit nicht mehr abrufbar ist?
• Können ErzieherInnen und LehrerInnen angesichts ungünstiger institutioneller und/oder familiärer Rahmenbedingungen überhaupt etwas tun, um die Lernfreude zu fördern?

Eröffnung und Moderation Ao Univ.Prof. Dr. Wilfried Datler



9.00 Uhr
Eröffnung der Tagung
Ao Univ.Prof. Dr. Datler
Leiter der Forschungseinheit Psychoanalytische Pädagogik und Mitglied der AG Sonder- und Heilpädagogik am Institut für Bildungswissenschaft der Universität Wien. Psychoanalytiker und Lehranalytiker im Österreichischen Verein für Individualpsychologie. Stellvertretender Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft für Psychoanalytische Pädagogik. Zahlreiche Veröffentlichungen zu Fragen im Grenz- und Überschneidungsbereich von Psychoanalyse, Pädagogik, Heilpädagogik und Psychotherapie.
9.15 Uhr „Lernfabriken oder Erziehungsinstitution?
Die Lehrperson als Mentor, Dompteur oder Psychopompos („Seelenbegleiter“)? “

Prof. Dr. Allan Guggenbühl
Psychologe und Psychotherapeut. Dozent an der pädagogischen Hochschule des Kantons Zürich. Leiter des Instituts für Konfliktmanagement in Zürich/Stockholm. Leiter der Abteilung für Gruppenpsychotherapie mit Kindern und Jugendlichen der kantonalen Erziehungsberatung in Bern.
Zahlreiche Publikationen zum Thema Gewalt unter Kindern und Jugendlichen, zur Schule und entwicklungspsychologischen Themen.

Vortrag
10.30 Uhr Pause
11.00 Uhr "Können Kinder die Lust am Lernen lernen?"
Prof. Dr. Evelyn Heinemann
Sonderschullehrerin, Dipl. Pädagogin, Dipl. Psychologin, Psychoanalytikerin. Professorin an der Universität Mainz.
Zahlreiche Veröffentlichungen zur Ethnopsychoanalyse, zum Problem der kindlichen Entwicklung, zu Gewalt in der Schule und den unbewussten Aspekten der Lehrer-Schüler-Beziehung.
Vortrag
12.00 Uhr Mittagspause
13.30 Uhr Workshops
Es stehen Ihnen 10 Workshops zur Auswahl
Infos siehe hier
16.00 Uhr „Vielleicht könnte ich ja einmal versuchen …“ Möglichkeiten von PädagogInnen trotz widriger Umstände.
Univ.-Doz. Dr. Helmuth Figdor
Psychoanalytiker, Kinderpsychotherapeut und Erziehungsberater in eigener Praxis. Dozent an der Universität Wien und an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Psychoanalytische Pädagogik. Zahlreiche Veröffentlichungen zu Problemen im Zuge der Scheidung und Trennung von Eltern, zu Erziehungsberatung und den Problemen des pädagogischen Alltags in Familie, im Kindergarten und in der Schule.
Vortrag
17.30 Uhr Abschluss der Tagung


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Vorträge am Vormittag



9.15 Uhr „Lernfabriken oder Erziehungsinstitution? Die Lehrperson als Mentor, Dompteur oder Psychopompos („Seelenbegleiter“)?“
Prof. Dr. Allan Guggenbühl


11.00 Uhr "Können Kinder die Lust am Lernen lernen?"
Prof. Dr. Evelyn Heinemann



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Workshops



WS 1 „Vertiefung des Vortrages“
Prof. Dr. Allan Guggenbühl


WS 2 „Vertiefung des Vortrages“
Prof. Dr. Evelyn Heinemann


WS 3 „Bedeutung von Supervision für Lehrer und Lehrinnen“
Dr. Kornelia Steinhart



WS 4 „Supervisionsgruppe für Lehrer und Lehrerinnen“
Ao Univ.Prof. Dr. Wilfried Datler



WS 5 "Emotionale Aspekte von Teilleistungsstörungen, Legasthenie und Lernschwierigkeiten"
Mag.a Barbara Lehner
Mag.a Regina Studener




WS 6 „Tri-Tra-Trallalla!“ & „Lernen mit Musik!”
Stefan Feurle
dipl. Erlebnispädagoge, Student der Erziehungswissenschaften; Erlebnispädagogische Projekte im In- und Ausland; Erziehungshelfer für das Land Steiermark
Mag. Thomas Feurle
Heilpädagoge, psychoanalytisch-pädagogischer Erziehungsberater, freier Mitarbeiter des Instituts für Suchtprävention, Verein ANANAS

Der Inhalt des Workshops wurde erweitert und richtet sich nun sowohl an Kindergartenerzieher/innen als auch als Grundschullehrer/innen!

Es werden eine Reihe von psychoanalytisch-pädagogischen Methoden vorgestellt und gemeinsam ausprobiert, die im Kindergarten und in der Schule das Lernen von emotionalen, sozialen und kognitiven Fähigkeiten auf eine lustvolle Art unterstützen sollen. Im Workshop wird u.a. die Videodokumentation zu einem psychoanalytisch-pädagogischen Musikprojekt mit Kindergartenkindern vorgestellt und die Anwendung für den Schulalltag besprochen. Weiters wird vor dem Hintergrund psychoanalytisch-pädagogischer Theorieinputs gemeinsam musiziert und mit Kasperlpuppen experimentiert. Faszit: Ein Workshop mit viel Spaß!!!


WS 7 „Sinnlichkeit, Neugier, Verstehen, Beziehung und die Wiedergewinnung der Freude am Kind“
Über einige Grundlagen der psychoanalytischen Pädagogik

Mag. a Romana Gruber
Mag. Thomas Weiss
Heilpädagoge, psychoanalytisch-pädagogischer Erziehungsberater



WS 8 „Grad noch Kind im Garten – jetzt schon gereift für die Schule? “
Mag.a Alexandra Horak
Heilpädagogin, psychoanalytisch-pädagogische Erziehungsberaterin, Verein ANANAS


Übliche und unübliche Übergänge vom Kindergartenkind zum schulreifen Kind


WS 9 „Rhythm is it – Was uns an LehrerInnen im Film fasziniert“
Mag.a Barbara Neudecker
psychoanalytisch-pädagogische Erziehungsberaterin, Psychotherapeutin in Ausbildung unter Supervision
Mag.a Elisabeth Trimmel
psychoanalytisch-pädagogische Erziehungsberaterin, Lehrerin, Kinderbeistand

Lehrer zwischen Fiktion und Realität: Von Gott Kupfer aus dem „Schüler Gerber“ bis zu Robin Williams in „Club der toten Dichter“ sind uns viele Filme in bleibender Erinnerung, in denen LehrerInnen als charismatische Persönlichkeiten dargestellt werden, die das Leben ihrer SchülerInnen nachhaltig verändern. Anhand von Ausschnitten aus den Filmen „Rhythm is it“ und „Sein und Haben“ wollen wir der Frage nachgehen, was uns an den dargestellten Lehrpersonen im Film fasziniert, welche pädagogischen Haltungen in den Filmen vermittelt werden – und ob und wie sie es schaffen, ihren SchülerInnen und ZuschauerInnen Lust an der Pädagogik zu vermitteln.


WS 10 „Psychoanalytisch pädagogische Erziehungsberatung bei Lernproblemen in Kindergarten und Schule“
Mag.a Natascha Almeder



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Vortrag am Nachmittag



16 Uhr „Vielleicht könnte ich ja einmal versuchen …“ Möglichkeiten von PädagogInnen trotz widriger Umstände.
Uni.Doz. Dr. Helmuth Figdor




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Anmeldung





Um an dieser Tagung teilzunehmen sind zwei Schritte notwendig:


1.) Anmeldung:

  • Sie haben die Möglichkeit das nachfolgdende Formular aufzufüllen und uns per Email zu schicken.
  • Sie können dieses Formular aber auch ausdrucken, ausfüllen und uns per Post oder per
  • Fax zusenden.

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    2.) Tagungsgebühr:

  • Mit einer Einzahlung bis zum 23. März 2007 beträgt die Tagungsgebühr € 40,--.
  • Bei späterer Einzahlung beträgt die Tagungsgebühr € 50,--.
  • Selbstverständlich haben Sie auch die Möglichkeit an der Tageskasse die Tagungsgebühr zu bezahlen. (Es wäre allerdings für die Organisation der Tagung leichter, wenn Sie sich trotzdem rechtzeitig anmelden würden - Vielen Dank für Ihr Verständnis.)

    Die Anmeldung ist gültig, wenn die Tagungsgebühr von € 40,-- auf dem

    Konto Nr.: 601775000
    bei der Bank Austria Cerditanstalt
    BLZ 12000
    lautend auf APP


    vor dem 23. März 2007 eingelangt ist bzw. nach dem 23. März 2007 die Tagungsgebühr von € 50,-- eingelangt ist. Ab dem 23. März können keine einbezahlten Tagungsgebühren mehr rückerstattet werden - vorher behalten wir uns eine Bearbeitungsgebühr von € 15,-- ein.


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