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APP Arbeitsgemeinschaft
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Hilfreiche & belastende
Besonders in der Beziehung zwischen Kind und Pädagogen/in steckt mitunter ein großes Potenzial,
das darauf wartet, genutzt zu werden.
Eröffnung der Tagung Ao Univ.Prof. Dr. Wilfried
Datler Leiter der Forschungseinheit Psychoanalytische Pädagogik und Mitglied der AG Sonder- und Heilpädagogik am Institut für Bildungswissenschaft der Uni. Wien. Psychoanalytiker und Lehranalytiker im Österreichischen Verein für Individualpsychologie. Stellvertretender Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft für Psychoanalytische Pädagogik. Zahlreiche Veröffentlichungen zu Fragen im Grenz- und Überschneidungsbereich von Psychoanalyse, Pädagogik, Heilpädagogik und Psychotherapie. |
| „Schwierige Kinder“ - Pädagogische Herausforderung oder das Ende der Erziehung? PD Dr. Urte Finger-Trescher Leiterin der Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche der Stadt Offenbach. Kinder- und Jugendpsychotherapeutin und Gruppenanalytikerin. Dozentin der Universität Kassel. Gastprofessorin an den Universitäten Wien, Berlin und Marburg. Zahlreiche Veröffentlichungen zur Psychotraumatologie, psychosozialer Beratung/Jugendhilfe und Gruppenanalyse. Vortrag |
| Pause |
| Workshops Es stehen Ihnen 10 Workshops zur Auswahl Die gleichen Workshops werden auch am Nachmittag angeboten. Bitte buchen Sie sich in zwei verschiedene Workshops. Infos siehe hier |
| Mittagspause
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| Workshops Es stehen Ihnen 10 Workshops zur Auswahl Wiederholung der Workshops. Bitte buchen Sie sich in zwei verschiedene Workshops. Infos siehe hier |
| Pause |
| „Beziehungen gestalten“:
Wie geht das bei großen Gruppen und Klassen? Geht das überhaupt? Univ.-Doz. Dr. Helmuth
Figdor Psychoanalytiker, Kinderpsychotherapeut und Erziehungsberater in eigener Praxis. Dozent an der Universität Wien und an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Psychoanalytische Pädagogik. Zahlreiche Veröffentlichungen zu Problemen im Zuge der Scheidung und Trennung von Eltern, zu Erziehungsberatung und den Problemen des pädagogischen Alltags in Familie, im Kindergarten und in der Schule. Vortrag |
| Diskussion - Moderation Ao
Univ.Prof. Dr. Wilfried Datler
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| Abschluss der Tagung |
Vortrag
am Vormittag
| „Schwierige Kinder“ -
Pädagogische Herausforderung oder das Ende der Erziehung? PD Dr. Urte Finger-Trescher |
Workshops
Achtung: die Workshops werden am
Nachmittag wiederholt!
Beginn um 10.30 und um 14.00
| „Vertiefung des
Vortrages“ PD Dr. Urte Finger-Trescher |
| „Die Schrift ist die Sprache des Abwesenden. Emotionale Aspekte bei Lese- und
Rechtschreibschwierigkeiten“
Mag.a Regina Studener Psychoanalytisch-pädagogische Erziehungsberaterin Inhalt des WS folgt in kürze! |
| „Rette mich... bloß nicht! Die Bedeutung der Beziehung zwischen
LehrerIn und SchülerIn mit sexuellen Missbrauchserfahrungen - und ihre Tücken“
Mag.a Barbara Neudecker MA Psychoanalytisch-pädagogische Erziehungsberaterin, Psychotherapeutin i.A.u.S., Lehrbeauftragte an den Universitäten Wien und Innsbruck, Mitarbeiterin in der Beratungsstelle Tamar für sexuell missbrauchte Mädchen und Frauen und in eigener Praxis Häufig kommen LehrerInnen in die Situation, dass sie sexuellen Missbrauch bei einer
Schülerin oder einem Schüler vermuten oder davon wissen. Aufgrund ihrer besonderen Beziehung werden sie häufig zu
Vertrauenspersonen der Kinder bzw. Jugendlichen. Dies wirft in der Praxis viele Fragen auf: Welche Form der Beziehung
soll man in diesem Fall anbieten? Wie lässt sich die Rolle der Vertrauensperson mit dem Auftrag des Lehrens und
Unterrichtens vereinbaren? Welche Möglichkeiten gibt es aus pädagogischer Sicht, betroffene Kinder und Jugendliche zu
unterstützen?
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| „Elternarbeit in der Schule“ Mag.a Elisabeth Trimmel MA Psychoanalytisch-pädagogische Erziehungsberaterin, Lehrerin, Kinderbeistand In diesem Workshop soll über die Dynamik der Eltern-, LehrerInnen- und SchülerInnenbeziehung
nachgedacht werden. Die Besonderheiten dieser Dreiecksbeziehung, Übertragungsphänomene und die Wirkungen pädagogischer
Geister sind eine Herausforderung für alle Betroffenen. Nach einem kurzen Input wird den TeilnehmerInnen die Möglichkeit
geboten, aus der Perspektive der psychoanalytischen Pädagogik über die hilfreichen und belastenden Momente dieser
Beziehungsdynamik praxisbezogen zu diskutieren und der Frage nachzugehen, was PädagogInnen benötigen, um die Interaktion
zwischen den Beteiligten besser zu verstehen und mit schwierigen Situationen konstruktiv umgehen zu
können. |
| „Beziehungsarbeit im Kindergarten“
Mag.a Sandra Geisler Sonder- und Heilpädagogin, psychoanalytisch pädagogische Erziehungsberaterin Mag. Thomas Wenter Pädagoge, psychoanalytisch pädagogischer Erziehungsberater "Die Beziehung der Kinder zu Erzieherinnen/Erziehern, aber auch die Beziehungen
zwischen den Kindern besitzen für deren Entwicklung zentrale Bedeutung. Das wissen die PädagogInnen. Gleichzeitig erfahren
sie aber auch täglich, dass die Beziehungsarbeit im Kindergarten angesichts der schwierigen Rahmenbedingungen und der vielen
Erwartungen, die an sie herangetragen werden, eine enorme und oft kaum zu leistende pädagogische Herausforderung ist. Welche Möglichkeiten gibt es für KindergartenpädagogInnen dennoch, die Beziehung zu den Kindern (in Form von Einzelkontakt oder im Rahmen gruppenpädagogischer Maßnahmen) so zu gestalten, dass sie von diesen meistens als hilfreich erlebt wird? Kann man Vorkehrungen treffen, damit Kinder emotional belastende Situationen im Laufe des Kindergartenalltags gut bewältigen? Was macht man mit jenen „schwierigen“ Kindern, bei denen scheinbar kein Beziehungsangebot eine Entlastung der angespannten Beziehung zu bewirken scheint oder die ständig aktiv Zuwendung einfordern und die Erzieher dadurch sehr unter Druck setzen?" |
| „Beziehungsarbeit mit Buben/Burschen im pädagogischen
Feld unter besonderer Berücksichtigung des Schulalltags“
Mag.a Barbara Laggner Sonder- und Heilpädagogin, psychoanalytisch pädagogische Erziehungsberaterin Mag. Robert Schmid MA Sonder- und Heilpädagoge, psychoanalytisch-pädagogischer Erziehungsberater In diesem Workshop widmen wir uns Buben im pädagogischen Alltag. Es gibt Statistiken,
die belegen, dass Beratungsstellen zu 75% wegen Buben aufgesucht werden, und besonders Burschen in Schulen signifikant
auffälliger sind als Mädchen. Wie ist das zu verstehen? Sind Buben wirklich um so viel auffälliger/kränker als Mädchen? Stört ihr Verhalten mehr oder sind sie gestörter? Und weiter: Begünstigt die Schule auffälliges Verhalten? Was hat es auf sich mit weiblicher Pädagogik und männlichem Zugang zum Schulalltag? Hilft Gender oder geschlechtssensible Pädagogik wirklich weiter? Welche Möglichkeiten des Handelns haben nun Pädagoginnen und Pädagogen? Welche Beziehungsangebote brauchen die wilden Buben und die braven Mädchen nun von Pädagoginnen und Pädagogen? Sie sind eingeladen, Ihre Erfahrungen einzubringen und mit uns diese und weitere Fragen zu diskutieren. Falls die TeilnehmerInnen die Möglichkeit haben, sich vor dem Workshop den Film „Krieg der Knöpfe“ anzusehen, so wäre dies sicher ein spannender Diskussionsbeitrag – selbstverständlich keine Verpflichtung! |
| "Pädagogisches Fernreisen" Beziehungsgestaltung mit Kindern und Eltern aus anderen Kulturen. Mag. a Katharina Gartner Pädagogin und Sonder- und Heilpädagogin Psychoanalytisch-pädagogische Erziehungsberaterin, vor allem für Familien mit Migrationshintergrund im Rahmen der Caritas Wien Lehrbeauftragte an der Universität Wien Mag.a Anh Thu Tran Pädagogin und Sonder- und Heilpädagogin Psychoanalytisch-pädagogische Erziehungsberaterin Sozialpädagogin für Flüchtlingskinder und -jugendliche bei der Caritas Wien Im heutigen pädagogischen Alltag haben wir es oft mit einer Vielzahl an unterschiedlichen
Kulturen zu tun. Dies mag zwar spannend sein, verlangt aber viel Flexibilität, erschwert häufig die Arbeit und führt nicht
selten zu Kommunikationsschwierigkeiten und Missverständnissen, vor allem in der Elternarbeit. Ist es möglich, trotz gravierender kultureller Unterschiede förderliche pädagogische Beziehungen aufzubauen und zu gestalten? Und wenn ja, wie? Ausgehend von unseren praktischen Erfahrungen im Flüchtlingsbereich und in der transkulturellen Psychiatrie versuchen wir in diesem Workshop, gemeinsam hilfreiche Impulse für Ihre praktische Arbeit zu finden. |
| „Die Bedeutung der Beziehung in der (heil)pädagogischen Arbeit mit behinderten Kindern und
Heranwachsenden und ihren Eltern“
Mag.a Natascha Almeder Sonder- und Heilpädagogin, psychoanalytisch pädagogische Erziehungsberaterin Mag.a Katharina Schermann Sonder- und Heilpädagogin Warum erhält die heilpädagogische Arbeit hier einen besonderen Stellenwert? Was ist in der
Beziehungsgestaltung zu Menschen mit Behinderungen, mit „besonderen Bedürfnissen“ denn so anders? In diesem Workshop
wollen wir uns gemeinsam auf die Suche nach dem „Anderen“ begeben und in Zusammenhang damit weitere Fragen bearbeiten:
Wie gestalten sich Beziehungen im Kontext heilpädagogischer Arbeit? Was sind mögliche Herausforderungen? Wie können
Beziehungen für die Entwicklung des behinderten Kindes/Heranwachsenden förderlich gestaltet werden? Welche Rolle spielen
dabei die Eltern des Kindes? … Weitere Fragen können jederzeit eingebracht werden. |
| „Das Unbewusste in Beziehungen“
Ao. Univ. Prof. Dr. Wilfried Datler Inhalt des WS folgt in kürze! |
| „Psychoanalytisch pädagogische
Erziehungsberatung“ Mag.a Tanja Kraushofer Psychoanalytisch-pädagogische Erziehungsberaterin "Muss man sich dort auf die Couch
legen?, Muss mein Kind/(geschiedener) Partner auch mitkommen? Dauert das
so lang wie eine Psychoanalyse? Geht es da nicht nur um die Vergangenheit?
Was soll das bringen, wenn sie mein Kind gar nicht anschaut?...." Diese
und ähnliche Fragen werden ihnen im Alltag vielleicht schon gestellt
worden sein, wenn sie jemanden in die Beratung verweisen wollten oder
haben sie sich vielleicht schon selbst gestellt! Genau diese und weitere Fragen zum theoretischen Konzept, zur praktischen Arbeit (wer kann kommen, wie lange dauert die Beratung, was wird dabei wie bearbeitet usw) und zur Ausbildung werden im WS thematisiert und um ihre konkreten Anliegen erweitert. |
Vortrag
am Nachmittag
| „Beziehungen gestalten“:
Wie geht das bei großen Gruppen und Klassen? Geht das überhaupt? Uni.Doz. Dr. Helmuth Figdor |
Anmeldung
Um
an dieser Tagung teilzunehmen sind zwei Schritte notwendig: Konto Nr.: 1655024766
1.)
Anmeldung:
2.) Tagungsgebühr:
Die Anmeldung ist gültig, wenn die Tagungsgebühr von €
40,-- auf dem
bei der NÖ Hypobank
BLZ 53000
lautend auf APP
vor dem 26. März 2010 eingelangt ist bzw. nach dem
26. März 2010 die Tagungsgebühr von € 50,-- eingelangt ist. Ab dem 26. März
können keine einbezahlten Tagungsgebühren mehr rückerstattet werden - vorher
behalten wir uns eine Bearbeitungsgebühr von € 15,-- ein.