APP     Arbeitsgemeinschaft
Psychoanalytische Pädagogik

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Eine Gründung der Sigmund Freud-Gesellschaft, des Wiener Arbeitskreises für Psychoanalyse, und des Alfred Adler Instituts des Österreichischen Vereins für Individualpsychologie


Mariahilferstr. 53/15 * A-1060 Wien * Tel.: ++43/1 586 85 66 (Vorstand)
Grundsteing. 13/2-4 * A-1160 Wien * Tel.: ++43/1 403 01 60 (Sekretariat)

 


Hilfreiche & belastende
Beziehungen
in verschiedenen pädagogischen Feldern

Der pädagogische Alltag ist geprägt von Beziehungen zwischen vielen Menschen:
Kindern, Eltern, KollegInnen, LeiterInnen etc.
Worauf sollte ich bei der Gestaltung dieser Beziehungen achten, damit diese meine pädagogische Arbeit erleichtern und nicht erschweren?

Besonders in der Beziehung zwischen Kind und Pädagogen/in steckt mitunter ein großes Potenzial, das darauf wartet, genutzt zu werden.


Eine Fachtagung für PädagogInnen

am 24. April 2010

VHS Hietzing
1130 Wien, Hofwiesengasse 48

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Einleitung und
Tagungsablauf

Fachvorträge
vormittag

Workshops

Fachvortrag
nachmittag

Anmeldung

 


   

 

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Tagungsablauf

Liebe Erzieherinnen und Erzieher, liebe Lehrerinnen und Lehrer, liebe Kolleginnen und Kollegen.

Wir von der APP freuen uns, mit unserer diesjährigen Fachtagung das erste Jubiläum begehen zu können: 2010 findet bereits die 5. APP-Tagung statt. Wir danken für Ihr reges Interesse und hoffen, dass auch dieses Jahr wieder viel für Sie und Ihre Arbeit dabei sein wird.

Im fünften Lebensjahr hat man üblicher Weise schon eine Reihe von engen Beziehungen geknüpft (dies zeigen auch die vielen StammhörerInnen unserer Tagungen). Der Ödipus ist in seiner Hochblüte (dies zeigt sich vielleicht darin, dass wir dieses Jahr wieder eine Frau unter den HauptreferentInnen haben). Die Peergroup wird auch immer wichtiger (dies schlägt sich darin nieder, dass sich – auf zahlreiche Anregungen hin – ausschließlich APP-Mitglieder unter den Workshop-ReferentInnen finden). Und mit 5 nimmt man immer mehr von seiner Umwelt und den Menschen rundherum bewusst wahr – daher widmen wir unsere Tagung dieses Jahr den Beziehungen in unterschiedlichsten Zusammenhängen und wenden uns damit auch einem Kerngebiet der Psychoanalytischen Pädagogik zu. Beziehungen bilden die Grundlage der psychischen Entwicklung des Menschen – von Anbeginn bis zum Lebensende.

Da viele von Ihnen uns rückgemeldet haben, dass Sie mit der Möglichkeit zwei Workshops zu besuchen, sehr zufrieden waren, halten wir auch heuer am Nachmittag die gleichen Workshops wie am Vormittag, so dass Sie die Möglichkeit haben zwei verschiedene Workshops zu besuchen.

Selbstverständlich sind die ReferentInnen auch gerne bereit, Ihnen durch Supervision oder Teamentwicklung bzw. –fortbildungen zur Verfügung zu stehen.
Dafür nehmen Sie bitte über die www.app-wien.at mit uns bzw. den ReferentInnen Kontakt auf.

Eröffnung und Moderation Ao Univ.Prof. Dr. Wilfried Datler



9.00 Uhr
Eröffnung der Tagung
Ao Univ.Prof. Dr. Wilfried Datler
Leiter der Forschungseinheit Psychoanalytische Pädagogik und Mitglied der AG Sonder- und Heilpädagogik am Institut für Bildungswissenschaft der Uni. Wien. Psychoanalytiker und Lehranalytiker im Österreichischen Verein für Individualpsychologie. Stellvertretender Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft für Psychoanalytische Pädagogik. Zahlreiche Veröffentlichungen zu Fragen im Grenz- und Überschneidungsbereich von Psychoanalyse, Pädagogik, Heilpädagogik und Psychotherapie.
9.15 Uhr „Schwierige Kinder“ -
Pädagogische Herausforderung oder das Ende der Erziehung?
PD Dr. Urte Finger-Trescher
Leiterin der Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche der Stadt Offenbach. Kinder- und Jugendpsychotherapeutin und Gruppenanalytikerin. Dozentin der Universität Kassel. Gastprofessorin an den Universitäten Wien, Berlin und Marburg. Zahlreiche Veröffentlichungen zur Psychotraumatologie, psychosozialer Beratung/Jugendhilfe und Gruppenanalyse.
Vortrag
10.00 Uhr Pause

10.30 Uhr Workshops
Es stehen Ihnen 10 Workshops zur Auswahl
Die gleichen Workshops werden auch am Nachmittag angeboten.
Bitte buchen Sie sich in zwei verschiedene Workshops.
Infos siehe hier
12.30 Uhr Mittagspause

14.00 Uhr Workshops
Es stehen Ihnen 10 Workshops zur Auswahl
Wiederholung der Workshops.
Bitte buchen Sie sich in zwei verschiedene Workshops.
Infos siehe hier
16.00 Uhr Pause

16.30 Uhr „Beziehungen gestalten“:
Wie geht das bei großen Gruppen und Klassen?
Geht das überhaupt?

Univ.-Doz. Dr. Helmuth Figdor
Psychoanalytiker, Kinderpsychotherapeut und Erziehungsberater in eigener Praxis. Dozent an der Universität Wien und an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Psychoanalytische Pädagogik. Zahlreiche Veröffentlichungen zu Problemen im Zuge der Scheidung und Trennung von Eltern, zu Erziehungsberatung und den Problemen des pädagogischen Alltags in Familie, im Kindergarten und in der Schule.
Vortrag


17.15 Uhr Diskussion - Moderation Ao Univ.Prof. Dr. Wilfried Datler

17.30 Uhr Abschluss der Tagung


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Vortrag am Vormittag



9.15 Uhr „Schwierige Kinder“ -
Pädagogische Herausforderung oder das Ende der Erziehung?

PD Dr. Urte Finger-Trescher



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Workshops
Achtung: die Workshops werden am Nachmittag wiederholt!
Beginn um 10.30 und um 14.00



WS 1 „Vertiefung des Vortrages“
PD Dr. Urte Finger-Trescher


WS 2 „Die Schrift ist die Sprache des Abwesenden. Emotionale Aspekte bei Lese- und Rechtschreibschwierigkeiten“
Mag.a Regina Studener
Psychoanalytisch-pädagogische Erziehungsberaterin

Inhalt des WS folgt in kürze!


WS 3 „Rette mich... bloß nicht! Die Bedeutung der Beziehung zwischen LehrerIn und SchülerIn mit sexuellen Missbrauchserfahrungen - und ihre Tücken“
Mag.a Barbara Neudecker MA
Psychoanalytisch-pädagogische Erziehungsberaterin, Psychotherapeutin i.A.u.S., Lehrbeauftragte an den Universitäten Wien und Innsbruck, Mitarbeiterin in der Beratungsstelle Tamar für sexuell missbrauchte Mädchen und Frauen und in eigener Praxis

Häufig kommen LehrerInnen in die Situation, dass sie sexuellen Missbrauch bei einer Schülerin oder einem Schüler vermuten oder davon wissen. Aufgrund ihrer besonderen Beziehung werden sie häufig zu Vertrauenspersonen der Kinder bzw. Jugendlichen. Dies wirft in der Praxis viele Fragen auf: Welche Form der Beziehung soll man in diesem Fall anbieten? Wie lässt sich die Rolle der Vertrauensperson mit dem Auftrag des Lehrens und Unterrichtens vereinbaren? Welche Möglichkeiten gibt es aus pädagogischer Sicht, betroffene Kinder und Jugendliche zu unterstützen?


WS 4 „Elternarbeit in der Schule“
Mag.a Elisabeth Trimmel MA
Psychoanalytisch-pädagogische Erziehungsberaterin, Lehrerin, Kinderbeistand

In diesem Workshop soll über die Dynamik der Eltern-, LehrerInnen- und SchülerInnenbeziehung nachgedacht werden. Die Besonderheiten dieser Dreiecksbeziehung, Übertragungsphänomene und die Wirkungen pädagogischer Geister sind eine Herausforderung für alle Betroffenen. Nach einem kurzen Input wird den TeilnehmerInnen die Möglichkeit geboten, aus der Perspektive der psychoanalytischen Pädagogik über die hilfreichen und belastenden Momente dieser Beziehungsdynamik praxisbezogen zu diskutieren und der Frage nachzugehen, was PädagogInnen benötigen, um die Interaktion zwischen den Beteiligten besser zu verstehen und mit schwierigen Situationen konstruktiv umgehen zu können.


WS 5 „Beziehungsarbeit im Kindergarten“

Mag.a Sandra Geisler
Sonder- und Heilpädagogin, psychoanalytisch pädagogische Erziehungsberaterin
Mag. Thomas Wenter
Pädagoge, psychoanalytisch pädagogischer Erziehungsberater

"Die Beziehung der Kinder zu Erzieherinnen/Erziehern, aber auch die Beziehungen zwischen den Kindern besitzen für deren Entwicklung zentrale Bedeutung. Das wissen die PädagogInnen. Gleichzeitig erfahren sie aber auch täglich, dass die Beziehungsarbeit im Kindergarten angesichts der schwierigen Rahmenbedingungen und der vielen Erwartungen, die an sie herangetragen werden, eine enorme und oft kaum zu leistende pädagogische Herausforderung ist.
Welche Möglichkeiten gibt es für KindergartenpädagogInnen dennoch, die Beziehung zu den Kindern (in Form von Einzelkontakt oder im Rahmen gruppenpädagogischer Maßnahmen) so zu gestalten, dass sie von diesen meistens als hilfreich erlebt wird? Kann man Vorkehrungen treffen, damit Kinder emotional belastende Situationen im Laufe des Kindergartenalltags gut bewältigen? Was macht man mit jenen „schwierigen“ Kindern, bei denen scheinbar kein Beziehungsangebot eine Entlastung der angespannten Beziehung zu bewirken scheint oder die ständig aktiv Zuwendung einfordern und die Erzieher dadurch sehr unter Druck setzen?"


WS 6 „Beziehungsarbeit mit Buben/Burschen im pädagogischen Feld unter besonderer Berücksichtigung des Schulalltags“
Mag.a Barbara Laggner
Sonder- und Heilpädagogin, psychoanalytisch pädagogische Erziehungsberaterin
Mag. Robert Schmid MA
Sonder- und Heilpädagoge, psychoanalytisch-pädagogischer Erziehungsberater

In diesem Workshop widmen wir uns Buben im pädagogischen Alltag. Es gibt Statistiken, die belegen, dass Beratungsstellen zu 75% wegen Buben aufgesucht werden, und besonders Burschen in Schulen signifikant auffälliger sind als Mädchen. Wie ist das zu verstehen?
Sind Buben wirklich um so viel auffälliger/kränker als Mädchen? Stört ihr Verhalten mehr oder sind sie gestörter? Und weiter: Begünstigt die Schule auffälliges Verhalten?
Was hat es auf sich mit weiblicher Pädagogik und männlichem Zugang zum Schulalltag? Hilft Gender oder geschlechtssensible Pädagogik wirklich weiter? Welche Möglichkeiten des Handelns haben nun Pädagoginnen und Pädagogen?
Welche Beziehungsangebote brauchen die wilden Buben und die braven Mädchen nun von Pädagoginnen und Pädagogen? Sie sind eingeladen, Ihre Erfahrungen einzubringen und mit uns diese und weitere Fragen zu diskutieren.

Falls die TeilnehmerInnen die Möglichkeit haben, sich vor dem Workshop den Film „Krieg der Knöpfe“ anzusehen, so wäre dies sicher ein spannender Diskussionsbeitrag – selbstverständlich keine Verpflichtung!


WS 7 "Pädagogisches Fernreisen"
Beziehungsgestaltung mit Kindern und Eltern aus anderen Kulturen.

Mag. a Katharina Gartner
Pädagogin und Sonder- und Heilpädagogin Psychoanalytisch-pädagogische Erziehungsberaterin, vor allem für Familien mit Migrationshintergrund im Rahmen der Caritas Wien Lehrbeauftragte an der Universität Wien
Mag.a Anh Thu Tran
Pädagogin und Sonder- und Heilpädagogin Psychoanalytisch-pädagogische Erziehungsberaterin Sozialpädagogin für Flüchtlingskinder und -jugendliche bei der Caritas Wien

Im heutigen pädagogischen Alltag haben wir es oft mit einer Vielzahl an unterschiedlichen Kulturen zu tun. Dies mag zwar spannend sein, verlangt aber viel Flexibilität, erschwert häufig die Arbeit und führt nicht selten zu Kommunikationsschwierigkeiten und Missverständnissen, vor allem in der Elternarbeit.
Ist es möglich, trotz gravierender kultureller Unterschiede förderliche pädagogische Beziehungen aufzubauen und zu gestalten? Und wenn ja, wie?
Ausgehend von unseren praktischen Erfahrungen im Flüchtlingsbereich und in der transkulturellen Psychiatrie versuchen wir in diesem Workshop, gemeinsam hilfreiche Impulse für Ihre praktische Arbeit zu finden.


WS 8 „Die Bedeutung der Beziehung in der (heil)pädagogischen Arbeit mit behinderten Kindern und Heranwachsenden und ihren Eltern“
Mag.a Natascha Almeder
Sonder- und Heilpädagogin, psychoanalytisch pädagogische Erziehungsberaterin
Mag.a Katharina Schermann
Sonder- und Heilpädagogin

Warum erhält die heilpädagogische Arbeit hier einen besonderen Stellenwert? Was ist in der Beziehungsgestaltung zu Menschen mit Behinderungen, mit „besonderen Bedürfnissen“ denn so anders? In diesem Workshop wollen wir uns gemeinsam auf die Suche nach dem „Anderen“ begeben und in Zusammenhang damit weitere Fragen bearbeiten: Wie gestalten sich Beziehungen im Kontext heilpädagogischer Arbeit? Was sind mögliche Herausforderungen? Wie können Beziehungen für die Entwicklung des behinderten Kindes/Heranwachsenden förderlich gestaltet werden? Welche Rolle spielen dabei die Eltern des Kindes? … Weitere Fragen können jederzeit eingebracht werden.


WS 9 „Das Unbewusste in Beziehungen“
Ao. Univ. Prof. Dr. Wilfried Datler


Inhalt des WS folgt in kürze!


WS 10 „Psychoanalytisch pädagogische Erziehungsberatung“
Mag.a Tanja Kraushofer
Psychoanalytisch-pädagogische Erziehungsberaterin

"Muss man sich dort auf die Couch legen?, Muss mein Kind/(geschiedener) Partner auch mitkommen? Dauert das so lang wie eine Psychoanalyse? Geht es da nicht nur um die Vergangenheit? Was soll das bringen, wenn sie mein Kind gar nicht anschaut?...." Diese und ähnliche Fragen werden ihnen im Alltag vielleicht schon gestellt worden sein, wenn sie jemanden in die Beratung verweisen wollten oder haben sie sich vielleicht schon selbst gestellt!
Genau diese und weitere Fragen zum theoretischen Konzept, zur praktischen Arbeit (wer kann kommen, wie lange dauert die Beratung, was wird dabei wie bearbeitet usw) und zur Ausbildung werden im WS thematisiert und um ihre konkreten Anliegen erweitert.



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Vortrag am Nachmittag



16.30 Uhr „Beziehungen gestalten“:
Wie geht das bei großen Gruppen und Klassen?
Geht das überhaupt?

Uni.Doz. Dr. Helmuth Figdor




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Anmeldung





Um an dieser Tagung teilzunehmen sind zwei Schritte notwendig:


1.) Anmeldung:

  • Sie haben die Möglichkeit das nachfolgdende Formular aufzufüllen und uns per Email zu schicken.
  • Sie können dieses Formular aber auch ausdrucken, ausfüllen und uns per Post oder per
  • Fax zusenden.

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    2.) Tagungsgebühr:

  • Mit einer Einzahlung bis zum 26. März 2010 beträgt die Tagungsgebühr € 40,--.
  • Bei späterer Einzahlung beträgt die Tagungsgebühr € 50,--.
  • Selbstverständlich haben Sie auch die Möglichkeit an der Tageskasse die Tagungsgebühr zu bezahlen. (Es wäre allerdings für die Organisation der Tagung leichter, wenn Sie sich trotzdem rechtzeitig anmelden würden - Vielen Dank für Ihr Verständnis.)

    Die Anmeldung ist gültig, wenn die Tagungsgebühr von € 40,-- auf dem

    Konto Nr.: 1655024766
    bei der NÖ Hypobank
    BLZ 53000
    lautend auf APP


    vor dem 26. März 2010 eingelangt ist bzw. nach dem 26. März 2010 die Tagungsgebühr von € 50,-- eingelangt ist. Ab dem 26. März können keine einbezahlten Tagungsgebühren mehr rückerstattet werden - vorher behalten wir uns eine Bearbeitungsgebühr von € 15,-- ein.


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