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APP Arbeitsgemeinschaft
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Eröffnung der Tagung Ao. Univ. Prof. Dr. Wilfried
Datler Leiter der Forschungseinheit Psychoanalytische Pädagogik und Mitglied der AG Sonder- und Heilpädagogik am Institut für Bildungswissenschaft der Uni. Wien. Psychoanalytiker und Lehranalytiker im Österreichischen Verein für Individualpsychologie. Stellvertretender Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft für Psychoanalytische Pädagogik. Zahlreiche Veröffentlichungen zu Fragen im Grenz- und Überschneidungsbereich von Psychoanalyse, Pädagogik, Heilpädagogik und Psychotherapie. |
| „Caring fathers"?
Vom Mangel an Vätern und an männlicher Fürsorge in Erziehung und sozialer Arbeit
Univ. Prof. Dr. Josef Christian Aigner Psychologe und Psychoanalytiker, Professor für Psychosoziale Arbeit und Psychoanalytische Pädagogik an der Universität Innsbruck. Forschungstätigkeit zu Fragen der Vaterentbehrung und zuletzt zum Problem der Männer in erzieherischen und sozialen Berufen. Leiter eines FWF-Projekts "elementar" über männliche Kindergartenpädagogen (2008 – 2011), derzeit der "Innsbrucker Wirkungsstudie" zu Auswirkungen männlicher Erziehung und Betreuung im Kindergarten. Vortrag |
| Pause |
| Workshops Es stehen Ihnen 10 Workshops zur Auswahl Die gleichen Workshops werden auch am Nachmittag angeboten. Bitte buchen Sie sich in zwei verschiedene Workshops. Infos siehe hier |
| Mittagspause
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| Workshops Es stehen Ihnen 10 Workshops zur Auswahl Wiederholung der Workshops. Bitte buchen Sie sich in zwei verschiedene Workshops. Infos siehe hier |
| Pause |
| „Was heißt „Das Männliche in der Erziehung“? Und: Ist es durch Mütter,
Erzieherinnen und Lehrerinnen repräsentierbar – selbst wenn die (leibhaftigen) Männer fehlen?“
Univ. Doz. Dr. Helmuth
Figdor Psychoanalytiker, Kinderpsychotherapeut und Erziehungsberater in eigener Praxis. Dozent an der Universität Wien und an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Psychoanalytische Pädagogik. Zahlreiche Veröffentlichungen zu Problemen im Zuge der Scheidung und Trennung von Eltern, zu Erziehungsberatung und den Problemen des pädagogischen Alltags in Familie, im Kindergarten und in der Schule. Vortrag |
| Diskussion - Moderation Ao.
Univ. Prof. Dr. Wilfried Datler
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| Abschluss der Tagung |
Vortrag
am Vormittag
| „Caring fathers"?
Vom Mangel an Vätern und an männlicher Fürsorge in Erziehung und sozialer Arbeit
Ausgehend von den Erkenntnissen zur Bedeutung des Vaters für kindliche Entwicklungsprozesse respektive zu den Folgen der Vaterentbehrung werden Befunde und empirische Ergebnisse zur (möglichen) Bedeutung der Männer in der Öffentlichen Erziehung und in der Sozialen Arbeit vorgestellt und diskutiert. Dabei werden auch die Gründe für dieses Fehlen und Möglichkeiten zur Linderung des Mangels an männlicher Beteiligung in Erziehungs- und Betreuungsprozessen analysiert. Univ. Prof. Dr. Josef Christian Aigner |
Workshops
Achtung: die Workshops werden am
Nachmittag wiederholt!
Beginn um 10.30 und um 14.00
| „Männer in der Erziehung:
zwischen Erwünschtheit und 'Generalverdacht'
“
Univ. Prof. Dr. Josef Christian Aigner Über Männlichkeit und Väterlichkeit wird heute anhaltend viel geredet. Dabei geht es
einer-seits um eine Männer-Schelte, weil sich diese zu wenig in Angelegenheiten der Erziehung und Kinderbetreuung engagieren. Andererseits betonen
Männerforscher die Belastungen (Gesundheit, Arbeit, Rollenerwartungen), die Männer deutlicher betreffen als Frauen. Von "Krise der Männlichkeit oder
"Jungenkrise" ist gar die Rede und viele Männer sollen heute sehr verunsichert sein. Zusätzlich erscheinen Männlichkeit oder Väterlichkeit in Medien und Alltagstheorien in ei-nem nicht gerade schmeichelhaften Licht, nämlich als wenig kinderfreundliche, als gewalttä-tige und vielfach als missbrauchende Wesen. Auch in Schule und Kindergarten sind diese Befürchtungen häufig zu hören und Männer dürfen oft diese oder jene körpernahen Be-treuungstätigkeiten nicht ausführen ("Generalverdacht"). Deshalb ist zu fragen: was wollen, was erwarten wir von Männern eigentlich wirklich? Und welche Hoffnungen ebenso wie Befürchtungen verbinden wir mit ihrem Engagement in der Erziehung? |
| „Väter in der Kleinkindberatung“
Ao. Univ. Prof. Dr. Wilfried Datler Dr.in Christine Sonn-Rankl Im Workshop wird zunächst eine kurze Einführung in verschiedene Formen der Eltern-Kleinkind-Beratung und
Eltern-Kleinkind-Therapie gegeben. Anschließend wird zur Thematik unter Einbeziehung von Videomaterial gearbeitet, das aus Eltern-Kleinkind-Beratungen stammt. |
| „Alleinerziehende, mehrfachbelastete Kindergärtnerin sucht…“
Mag.a Sandra Geisler Sonder- und Heilpädagogin, psychoanalytisch pädagogische Erziehungsberaterin Mag. Thomas Wenter MA Pädagoge, psychoanalytisch pädagogischer Erziehungsberater ... Mittel und Wege, mit den verschiedensten Bedürfnissen und Erwartungen von viel zu vielen Kindern umzugehen. Sie hört
immer wieder, dass Kinder Männer und Frauen brauchen, um sich gesund zu entwickeln. Sie bekommt mit, dass bei ganz vielen Kindern in der Familie der Vater
abwesend oder nur randständig ist. Sie erlebt tagtäglich, dass Buben weit schwieriger zu führen sind als Mädchen. Was tun damit? Ist es überhaupt ihre
Verantwortung? Die Verantwortung des Kindergartens? Noch dazu unter solchen Rahmenbedingungen? |
| „Wiki und die starken Männer! Vom Bubenleben und Männlich-Sein im Volksschulalter.“ Mag.a Regina Studener-Kures Psychoanalytisch-pädagogische Erziehungsberaterin Inhalt des WS folgt in kürze! |
| „Das Männliche in Jugendalter und Adoleszenz“
Mag.a Natascha Almeder MA Sonder- und Heilpädagogin, psychoanalytisch pädagogische Erziehungsberaterin Älter als ein Kind und jünger als ein Erwachsener – man hat keine Ahnung, wer man ist: das Ich das man einmal
war, ist einem verloren gegangen, das Ich das man einmal sein wird, ist man noch nicht und Ansprüche, wie man sein sollte, bringen einen in ärgste
Bedrängnis. – Einladung zu einer Reise in eine spannende, polarisierende Zeit, wo anhand von Fallbeispielen die Frage nach der Bedeutung des Männlichen
ins Zentrum gerückt wird.
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| „,Mein Vater war fünf Meter groß.' Elternarbeit mit MigrantInnen“
Mag. Jonas Berger Sonder- und Heilpädagoge, Psychoanalytisch-pädagogischer Erziehungsberater i. A. Mag.a Katharina Gartner MA Erziehungswissenschaftlerin, Psychoanalytisch pdagogische Erziehungsberaterin Im pädagogischen Berufsalltag fällt es oft schwer, den Kontakt zu Eltern zu gestalten, wenn diese aus anderen Kulturkreisen
stammen. Neben sprachlichen Verständigungsschwierigkeiten spielen dabei offenbar auch noch andere kulturelle Unterschiedlichkeiten eine Rolle. Aber
inwiefern? Welche Unterschiede könnten dies sein und wie könnten sie im pädagogischen Alltag zu tragen
kommen? Ist es möglich, Schwierigkeiten, die daraus entstehen, entgegen zu wirken? Und wenn ja, wie? Im Workshop wird diesen Fragen anhand von konkreten Beispielen nachgegangen. Besonderes Augenmerk wird dabei auf die Rolle von Vätern mit Migrationshintergrund gelegt. |
| "Welche Eigenschaften erwartet man sich von Männern bzw. Frauen?" Beobachtungen einer in Österreich lebenden Südafrikanerin" MMag.a Dr.in Sarah Kettner Musikpädagogin der Kunst- und Musikschule Leoben und Mautern. Leiterin des Hochschulchors der Montanuniversität Leoben. Wissenschaftlerin der Musikpädagogik und Psychology. MASC-diplom in Psychotherapy. Performers Licentiate Diploma of the Royal Schools of Music (LRSM). Frühe Verhaltensmuster prägen zeitlebens unsere geschlechtliche Orientierung und Interaktion. Was betrachten wir als männlich,
was als weiblich? Hegen wir erworbene, kulturell beeinflusste Vorurteile im Bezug auf das andere Geschlecht und wie steuern unsere erworbenen Erwartungen
unsere Partnerwahl? Dieser Workshop, basierend auf persönlichen Wahrnehmungen, bietet einen Einblick in kulturell beeinflusste Unterschiede zwischen
männlichen und weiblichen Rollenbildern in Südafrika und vergleicht diese mit Europa.
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| „Kinder vor Gericht“
Mag.a Alexandra Horak Sonder- und Heilpädagogin, psychoanalytisch pädagogische Erziehungsberaterin Mag.a Barbara Lehner MA Sonder- und Heilpädagogin, psychoanalytisch pädagogische Erziehungsberaterin Richter/Gericht/Recht – Väter der Ordnung? Seit Juli 2010 ist der Kinderbeistand gerichtlich österreichweit verankert. Somit kann in jedem strittigen Scheidungs- bzw. Besuchsrechtverfahren vom Richter ein Kinderbeistand für das Kind zwischen 6 und maximal 16 Jahren bestellt werden. Nur: Was ist der Kinderbeistand? Was tut ein Kinderbeistand? Inwieweit haben LehrerInnen, KindergärtnerInnen, TherapeutInnen, Mütter, Väter,… Einfluss auf die Bestellung und den Kinderbeistandsprozess? Ist die Einführung der „Institution Kinderbeistand“ ein Schritt näher zur Umsetzung der Kinderrechte, oder geht es um die Entmachtung von Elternrechten. Betrachtet man den Kinderbeistand pädagogisch, was soll der Gewinn des Kindes sein,… Fragen über Fragen, die im WS geklärt werden sollen. |
| „Scheidungsväter: allgegenwärtig, fehlend, selten
gesehen dennoch ein Ärgernis“
Mag.a Inge Pröstler MA Heilpädagogin, psychoanalytisch-pädagogische Erziehungsberaterin "....Er hat schon lange keinen regelmäßigen Kontakt zu seiner Tochter Maria, trotzdem pocht er auf seine Rechte, was er als
Vater in der Schule alles erfahren muß!", " ...Er hat keinen Kontakt zu seinem Sohn Gregor, trotzdem taucht er im Kindergarten immer wieder auf!" Nach Scheidungen kommt es oft zum Abbruch der Kontakte zwischen dem Vater und dem Kind. Warum? Machen sie sich einfach aus dem Staub? Verlaufen die Versuche ihre Kinder zu sehen aufgrund des Widerstandes der Mütter erfolglos? Oder... Trennung von Eltern ist ein massives Problem von Familien. Für die Kinder bringe Kontaktabbrüche zu einem Elternteil großes Leid mit sich. Ist Scheidung 'nur' ein innerfamiliäres Problem, oder kann der Kindergarten/ die Schule helfen? Wie können wir als KindergärtnerInnen mit Scheidungsvätern tun, dass sie nicht zum "Problemkind" werden? |
| „Psychoanalytisch pädagogische
Erziehungsberatung - Schwerpunkt Väterberatung“ Mag.a Tanja Kraushofer MA Psychoanalytisch-pädagogische Erziehungsberaterin "Männer/Väter reden nicht gern über sich oder ihre Gefühle und sind doch meistens psychologieskeptisch
eingestellt. Meistens geben sie ja bloß nur dem Drängen der Frauen/Mütter nach sich Hilfe zu holen".... Stellt (psychoanalytisch - pädagogische) Erziehungsberatung von Vätern eine größere Herausforderung dar als jene von Müttern? Ist die Herangehensweise in der Beratung eine andere? Neben der Vorstellung des Konzeptes der psychoanalytisch - pädagogischen Erziehungsberatung soll in diesem Work shop allen speziellen Fragen rund um die Beratung von Vätern Raum gegeben werden. |
Vortrag
am Nachmittag
| „Was heißt „Das Männliche in der Erziehung“? Und: Ist es durch Mütter,
Erzieherinnen und Lehrerinnen repräsentierbar – selbst wenn die (leibhaftigen) Männer fehlen?“:
Uni. Doz. Dr. Helmuth Figdor |
Anmeldung
Um
an dieser Tagung teilzunehmen sind zwei Schritte notwendig: Konto Nr.: 1655024766
1.)
Anmeldung:
2.) Tagungsgebühr:
Die Anmeldung ist gültig, wenn die Tagungsgebühr von €
40,-- auf dem
bei der NÖ Hypobank
BLZ 53000
lautend auf APP
vor dem 11. April 2011 eingelangt ist bzw. nach dem
11. April 2011 die Tagungsgebühr von € 50,-- eingelangt ist. Ab dem 11. April
können keine einbezahlten Tagungsgebühren mehr rückerstattet werden - vorher
behalten wir uns eine Bearbeitungsgebühr von € 15,-- ein.